Ausbildung in einer unserer Werkstätten

Ausbildung

Berufliche Bildung + Qualifizierung

Berufsausbildung und Lernen in der Schule richten wir an der Lern- und Leistungsfähigkeit wie auch an den Interessen der Jugendlichen aus. Wir bilden sie nicht allein für einen Beruf aus, sondern fördern vor allem ihre Entwicklung zur Persönlichkeit. Pädagogisch und handwerklich besonders qualifizierte Ausbilderinnen und Ausbilder gehen auf die individuellen Fähigkeiten und Möglichkeiten der Jugendlichen ein.

 

Vor Beginn der Ausbildung findet ein sehr umfangreicher Berufswahlprozess statt bei dem alle Beteiligten die bestmögliche Berufsperspektive für den jungen Menschen herausarbeiten. Oberstes Gebot ist hierbei - der junge Mensch steht im Mittelpunkt.  


Fachwerkerausbildung

Ausbildung im Heim

Um den jungen Menschen im besonderen Maß gerecht werden zu können bieten wir in nahezu allen Ausbildungsberufen nicht nur die Regelausbildung sondern auch die Ausbildung auf Fachwerkerebene an.  

 


Sie ist – im Gegensatz zur Regelausbildung – stärker praxisorientiert und die theoretischen Anforderungen im Berufsschulunterricht sind verringert. Die Dauer der Werkerausbildung beträgt je nach Berufsbild zwei bis drei Jahre.

 

Bei einer guten Leistung besteht in einigen Berufsfeldern die Möglichkeit die theoriereduzierte Ausbildung durch ein drittes und/oder viertes Jahr zu einer Vollausbildung zu erweitern Die AusbilderInnen in unseren eigenen Ausbildungswerkstätten und -betrieben stimmen Erziehung und Ausbildung der Jugendlichen bestens aufeinander ab.

 

Unser Ausbildungsangebot steht auch jungen Menschen offen, die nach wie vor zu Hause wohnen oder aus anderen Einrichtungen kommen.

 

Nähere Informationen zu unseren berufsbildenden Angeboten finden Sie in der Leistungsvereinbarung.

 

 

 

Ansprechpartner:

 

Markus Apolloni, Ausbildungsleiter Ernährungsberufe, Gastronomieberufe

Telefon: 0 73 94 / 247-22

e-mail: markus.apolloni@remove-this.st.konradihaus.de

Berufsbilder

Die Ausbildungsberufe, die wir anbieten, stehen grundsätzlich Mädchen wie Jungen offen. Erfahrene AusbilderInnen in unseren Werkstätten und Betrieben arbeiten eng mit unserer hauseigenen Berufsschule sowie den BetreuerInnen der Wohngruppen zusammen.

 

Hierbei nutzen wir unseren Vorteil der engen, räumlichen Vernetzung, weil wir wissen, dass nur durch eine ganzheitliche Kooperation aller am Bildungsprozess Beteiligten Berufsausbildung und Persönlichkeitsreifung gelingen kann.

 

Unsere Ausbildungsangebote:

Bäcker/-in

Ausbildung im Heim: Bäcker/-in

 

Aufgabengebiet und Anspruch:

BäckerInnen backen nicht nur Brot, sondern auch Kleingebäck wie Brötchen und Feinbackwaren aus Blätter-, Mürbe- oder Hefeteig.

Sie stellen die Teige nach Rezept zusammen, sorgen durch Abwiegen und Abmessen der Zutaten für die richtige Mischung und überwachen die Teigbildung und Gärung. Sie beschicken Backöfen und geben der Ware durch Überziehen, Glasieren und Garnieren das appetitliche Aussehen. Moderne Kühlanlagen und Gefrierverfahren erleichtern in Handwerk und Industrie die Vorratshaltung der leicht verderblichen Backwaren. Das Reinigen der Rühr- und Knetmaschinen gehört auch zu ihren Aufgaben.

 

BäckerInnen arbeiten sowohl im Nahrungsmittelhandwerk als auch in der Nahrungsmittelindustrie, zum Beispiel in Großbäckereien. Dort sind sie vorwiegend in Backstuben, in der industriellen Großbäckerei auch in Produktionshallen tätig. Die Zubereitung von Snacks und kleinen Gerichten gehören heute zur Ausbildung.

 

Zugangsvoraussetzungen:

Als Zugangsvoraussetzung verlangt werden durchschnittliche Kenntnisse in Mathematik, besonders in den Grundrechenarten, sowie eine durchschnittliche Lesefertigkeit. Gute Kenntnisse in Chemie und Biologie sind förderlich. Weiter sind gute Handgeschicklichkeit, Hygienebewusstsein und körperliche Belastbarkeit notwendig.

 

Ausbildungsdauer:

Im ersten Ausbildungsjahr besuchen die Jugendlichen die einjährige Berufsfachschule an unserer Joann Baptist Sproll-Schule, im zweiten und dritten Jahr werden sie im dualen System in unserer Bäckerei und unserer Berufsschule ausgebildet.

Fachwerker/-In im Bäckerhandwerk

Aufgabengebiet & Anspruch:

FachwerkerInnen im Bäckerhandwerk arbeiten sowohl im Bäckerhandwerk als auch in der Backwarenindustrie. Der häufigste Arbeitsort ist die Backstube. In Großbäckereien sind sie meist auf bestimmte Tätigkeiten spezialisiert. FachwerkerInnen im Bäckerhandwerk fertigen Brot- und Kleingebäck wie Brötchen und Feinbackwaren aus Blätter-, Mürbe- oder Hefeteig. Sie bereiten die Backvorgänge, Zutaten und Geräte vor, mischen die Teige und stellen Massen her. Sie bedienen die Backöfen und überwachen die Abbackvorgänge in den automatischen Ofenstraßen bzw. in den entsprechenden Abbackgeräten. Durch Überziehen, Glasieren und Garnieren geben sie den Backwaren ein appetitliches Aussehen. Die fertigen Backwaren garnieren sie und lagern die Waren für den Verkauf. Sie reinigen Geräte und Maschinen wie Rühr- und Knetmaschinen und übernehmen einfache Wartungsaufgaben.

 

Zugangsvoraussetzungen:

Als Zugangsvoraussetzung ist eine gute Handgeschicklichkeit, Hygienebewusstsein und körperliche Belastbarkeit sowie die Bereitschaft zur Nachtarbeit notwendig.

 

 

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildung wird als 3-jährige duale Ausbildung in unserer Ausbildungsbackstube und an unserer Berufsschule durchgeführt.

Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk

Schwerpunkt Bäckerei

 Ausbildung im Heim: Fachverkäufer/-in im Nahrungsmittelhandwerk

 

Aufgabengebiet & Anspruch:

Im Schwerpunkt Bäckerei verkaufen FachverkäuferInnen im Lebensmittelhandwerk Bäckerei- und Konditoreierzeugnisse. Doch zum Verkauf gehört mehr als nur die Ware über den Ladentisch zu reichen und das Geld entgegenzunehmen: Freundlich und aufmerksam wollen die KundInnen bedient und zum Teil auch beraten werden. Trotzdem soll es schnell gehen, selbst wenn größter Andrang herrscht. Auch die Waren ansprechend zu präsentieren und für Ordnung und Sauberkeit im Verkaufsraum zu sorgen, ist Aufgabe der FachverkäuferInnen. Für diese Tätigkeiten sind gute Warenkenntnisse, einschließlich Lagerung und Haltbarkeit, ebenso notwendig wie Kenntnisse der Grundstoffe, die in der Bäckerei und Konditorei verwendet werden. FachverkäuferInnen im Lebensmittelhandwerk mit dem Schwerpunkt Bäckerei arbeiten in handwerklichen Bäckereien oder Konditoreien, in Bäckerei- und Konditoreiabteilungen von Supermärkten oder Kaufhäusern. Überwiegend sind sie dabei im Verkaufsraum tätig. Die Zubereitung von Snacks und kleinen Gerichten gehören heute zur Ausbildung.

 

Zugangsvoraussetzung: 

Als Zugangsvoraussetzung werden durchschnittliche Kenntnisse in Mathematik erwartet, besonders sicheres Beherrschen der Grundrechenarten und der Dezimal-, Bruch-, Prozent- und Dreisatzrechnung, ebenso durchschnittliche Leistungen in Deutsch, besonders Sicherheit in Rechtschreibung und ausreichende Sicherheit in Satzbau und Ausdruck. Ebenso sind gute Umgangsformen, Höflichkeit, Kontaktfreudigkeit, Zuverlässigkeit und Flexibilität notwendig. Eine gewisse körperliche Belastbarkeit ist von Vorteil.

 

Ausbildungsdauer:  

Die dreijährige Ausbildung erfolgt im dualen System in unserem Lebensmittelgeschäft und an unserer Berufsschule.

Koch / Köchin

Ausbildung im Heim: Koch / Köchin

 

Aufgabengebiet & Anspruch:

Köche und Köchinnen verrichten alle Arbeiten, die zur Herstellung von Speisen gehören: Planung, Einkauf der Lebensmittel und Zutaten, Vorbereitung, Lagerhaltung. Sie kennen die Rezepte für Gerichte aller Art, ob für Suppen, Soßen, Gebäck oder Süßspeisen. Sie stellen die Speisekarte zusammen, kochen, braten, backen und garnieren. In großen Küchen sind sie meist auf die Zubereitung bestimmter Speisen spezialisiert, zum Beispiel auf Beilagen, Salate oder Fisch- und Fleischgerichte. Bei der Herstellung berücksichtigen sie die Maßgaben einer gesunden Ernährung sowie umwelt- und wirtschaftliche Gesichtspunkte. Sie beachten die Hygienevorschriften, erarbeiten Menüvorschläge und kalkulieren diese. Weiter beraten sie auch ihre Gäste. Köche und Köchinnen arbeiten innerhalb des Hotel- und Gaststättengewerbes in Hotels, Pensionen, Restaurants, im sozialen Bereich zum Beispiel in Krankenhäusern oder Altersheimen, und in der Industrie in Kantinen. Arbeitsplatz ist die Restaurant- oder Großküche.

 

Zugangsvoraussetzungen:

Als Zugangsvoraussetzung werden annähernd durchschnittliche Kenntnisse in Mathematik verlangt, besonders in den Grundrechenarten, sowie eine gute Lesefertigkeit. Notwendig sind auch durchschnittliche Fingergeschicklichkeit und praktische Anstelligkeit, gute Merkfähigkeit und Hygienebewusstsein.

 

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildung dauert drei Jahre und erfolgt im dualen System in unserer Großküche, in unserem Restaurant Vis Á Vis sowie an unserer Berufsschule.

Beikoch / Beiköchin (Fachpraktiker/-in Küche)

Aufgabengebiet & Anspruch:

Überwiegend arbeiten Beiköche und Beiköchinnen in den Küchen von gastronomischen Großbetrieben wie Restaurants, Hotels, Kantinen, Krankenhäusern, Pflegeheimen und Catering-Firmen. Dort unterstützen sie die Köche und Köchinnen bei der Zubereitung von Speisen, übernehmen aber auch selbst die entsprechende Herstellung. Beispielsweise bereiten sie Salate, Vorspeisen und Menükomponenten zu oder erledigen Zu- und Vorbereitungsarbeiten. Gegebenenfalls helfen sie auch beim Wareneinkauf sowie beim Spülen mit. Da die Gäste in vielen Restaurants vor allem am Abend und am Wochenende zum Essen kommen, sind Beiköche und -köchinnen oft bis spät in die Nacht sowie auch am Samstag und Sonntag beruflich im Einsatz. In Krankenhäusern und Pflegeheimen kann auch Schichtarbeit vorkommen.

 

Zugangsvoraussetzungen:

Als Zugangsvoraussetzung ist durchschnittliche Fingergeschicklichkeit und praktische Anstelligkeit, sowie eine durchschnittliche körperliche Belastbarkeit und Hygienebewusstsein erforderlich.

 

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildung dauert drei Jahre und erfolgt im dualen System in unserer Großküche, Restaurant Vis Á Vis und  an unserer Berufsschule.

Fachkraft im Gastgewerbe

Ausbildung im Heim: Fachkraft im Gastgewerbe

 

Aufgabengebiet & Anspruch:

Fachkräfte im Gastgewerbe betreuen, bedienen und beraten die Gäste in einem Hotel- oder Gaststättenbetrieb. Sie müssen die vielfältigen Arbeiten eines solchen Betriebes in allen Bereichen gut organisieren, damit diese reibungslos ablaufen. Sie können in vielen Bereichen tätig sein: im Service des Restaurants, in der Bankettabteilung, der Bar oder im Etagenbereich, in der Küche (zum Beispiel für kalte Speisen oder für Getränke), am Büfett, im Zimmerdienst und in der Wäschepflege, im Lebensmittelmagazin (Lagern und Kontrollieren der Waren), an der Restaurantkasse oder im Betriebsbüro tätig. Auch das Dekorieren von Räumen oder Tafeln gehört zu den Aufgaben. Ihren Arbeitsplatz haben Fachkräfte im Gastgewerbe vorwiegend in Hotels, Gasthöfen oder Pensionen.

 

Zugangsvoraussetzungen:

Als Zugangsvoraussetzung erwartet werden durchschnittliche Kenntnisse in Mathematik, besonders sicheres Beherrschen der Grundrechenarten und der Dezimal-, Bruch-, Prozent- und Dreisatzrechnung, ebenso durchschnittliche Leistungen in Deutsch, besonders Sicherheit in Rechtschreibung und ausreichende Sicherheit in Satzbau und Ausdruck. Ebenso sind gute Umgangsformen, Höflichkeit, Kontaktfreudigkeit, Zuverlässigkeit und Flexibilität notwendig.

 

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildung erfolgt zweijährig im dualen System in unserer Mensa, Restaurant Vis Á Vis und an unserer Berufsschule.

Restaurantfachfrau/mann

Aufgabengebiet & Anspruch:

Restaurantfachleute bedienen die Gäste in Gastronomiebetrieben. Sie decken und dekorieren die Tische, begrüßen die Gäste und geben Empfehlungen für die Speise- und Getränkeauswahl. Sie nehmen Bestellungen entgegen, servieren Speisen und Getränke, stellen die Rechnung aus und kassieren. Häufig arbeiten sie auch bei der Zusammenstellung und Gestaltung von Speisekarten mit. In Hotels können sie darüber hinaus im Etagenservice tätig sein. Außerdem bereiten sie besondere Veranstaltungen wie zum Beispiel Hochzeiten oder Bankette vor und sorgen für deren reibungslosen Ablauf.

 

Zugangsvoraussetzungen:

Als Zugangsvoraussetzung erwartet werden durchschnittliche Kenntnisse in Mathe-matik, besonders sicheres Beherrschen der Grundrechenarten und der Dezimal-, Bruch-, Prozent- und Dreisatzrechnung, ebenso durchschnittliche Leistungen in Deutsch, besonders Sicherheit in Rechtschreibung und ausreichende Sicherheit in Satzbau und Ausdruck. Ebenso sind gute Umgangsformen, Höflichkeit, Kontaktfreudigkeit, Zuverlässigkeit und Flexibilität notwendig. Da angehende Restaurantfachleute häufig mit ausländischen Gästen zu tun haben oder nach der Ausbildung ins Ausland wechseln, sind Sprachkenntnisse vor allem in Englisch, aber auch in anderen Fremdsprachen hilfreich. EDV-Kenntnisse erleichtern den Auszubildenden die Arbeit an z.B. Bonierungssystemen.

 

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildung erfolgt dreijährig im dualen System in unserer Mensa sowie in unserem Café Restaurant Vis á Vis und an unserer Berufsschule.

Feinwerkmechaniker/-In Schwerpunkt allgemeiner Maschinenbau

Ausbildung im Heim: Feinwerkmechaniker/-In Schwerpunkt allgemeiner Maschinenbau

 

Aufgabengebiet & Anspruch:

FeinwerkmechanikerInnen stellen Einzelteile aus Eisen- und Nichteisenmetallen sowie Kunststoffen her, meist durch spanende Metallbearbeitung wie Drehen, Fräsen und Schleifen. Für die häufig verwendeten CNC-Maschinen erstellen die FeinwerkmechanikerInnen Arbeitsprogramme und richten die Maschinen ein. Die gefertigten Einzelteile montieren sie zu Maschinen oder Bauteilen für Geräte, von denen eine hohe Präzision erwartet wird, wie etwa Werkzeugmaschinen. Dabei bauen sie auch elektronische, pneumatische und hydraulische Steuerungen und Regelungen ein. Die Inbetriebnahme und Instandhaltung derartiger Geräte gehört ebenfalls zu ihren Tätigkeiten. Mit Mess- und Prüfgeräten suchen sie nach Fehlfunktionen und beheben Störungen. Sie wechseln Zahnräder, Achsen, Getriebe und sonstige Bauteile aus. Die Qualität ihrer Arbeit haben sie durch die unterschiedlichsten Messungen immer wieder zu prüfen und sicherzustellen.

 

Zugangsvoraussetzungen:

Als Zugangsvoraussetzung wird in der Regel ein Hauptschulabschluss mit gutem Ergebnis in Mathematik und Physik erwartet sowie ein gutes bis durchschnittliches Ergebnis in Deutsch. Zusätzlich sind ein gutes technisches Verständnis, die Fähigkeit, sorgfältig, genau und präzise zu arbeiten, und eine gleichbleibende Aufmerksamkeit notwendig.

 

Ausbildungsdauer:

Die Gesamtausbildungsdauer beträgt 3,5 Jahre. Im ersten Ausbildungsjahr besuchen die Jugendlichen die einjährige Berufsfachschule an unserer J.B.Sproll-Schule, die Ausbildung im zweiten bis vierten Jahr erfolgt im dualen System in unserer mechanischen Werkstatt und an unserer Berufsschule.

Maler/-in und Lackierer/-in Schwerpunkt Gestaltung + Instandhaltung

Ausbildung im Heim: Maler/-in und Lackierer/-in Schwerpunkt

 

Aufgabengebiet & Anspruch:

MalerInnen und LackiererInnen prüfen die Untergründe, auf denen sie die Farbe auftragen, und bereiten sie fachgerecht vor. Sie beschriften oder bemalen Untergründe nach Entwürfen. Im Schwerpunkt MalerIn gestalten und renovieren sie Gebäude innen und außen. MalerInnen und LackiererInnen beschichten Oberflächen mit Anstrichstoffen oder Wandverkleidungen, verlegen Bodenbeläge und führen Wärmedämmarbeiten aus. Zusätzlich erledigen sie Korrosionsschutzarbeiten an Metall- und Stahlbauten. Mit dem Schwerpunkt Gestaltung und Instandhaltung arbeiten sie hauptsächlich in Betrieben des Bau- und MalerInnenhandwerks, zum Beispiel bei Betrieben der Fassaden- und Innenraumgestaltung und bei Restaurierungsbetrieben. Sie erledigen ihre Vorarbeiten in der Werkstatt. Den größten Teil ihrer Arbeit verrichten sie direkt beim Kunden – bei Fassadenarbeiten auch im Freien.

 

Zugangsvoraussetzungen:

Als Zugangsvoraussetzung werden durchschnittliche Kenntnisse in Mathematik erwartet, besonders das Beherrschen der Grundrechenarten und der Dezimal-, Bruch-, Prozent- und Dreisatzrechnung, sowie eine durchschnittliche Lesefertigkeit. Ebenso sind eine durchschnittliche allgemeine Auffassungsgabe und Lernfähigkeit sowie ein durchschnittliches räumliches Vorstellungsvermögen erforderlich. Durchschnittliche körperliche Belastbarkeit sowie gute Handgeschicklichkeit und Sorgfalt werden vorausgesetzt.

 

Ausbildungsdauer:

Im ersten Ausbildungsjahr besuchen die Jugendlichen die einjährige Berufsfachschule an unserer J. B. Sproll-Schule, die Ausbildung im zweiten und dritten Jahr erfolgt im dualen System in unserer Malerei und an unserer Berufsschule.

Bauten- und Objektbeschichter/-In

Aufgabengebiet & Anspruch:

Bauten- und Objektbeschichter / Bauten- und Objektbeschichterinnen stellen Beschichtungen für Innen- und Außenflächen an Bauwerken und Objekten her. Sie sanieren, modernisieren und setzen Oberflächen in Stand, stellen Untergründe her, beschichten und gestalten Oberflächen, führen Putzarbeiten durch, verlegen Decken-, Wand- und Bodenbeläge, bauen Dämmstoffe ein und verarbeiten Trockenbaumaterialien. Bauten- und Objektbeschichter / Bauten- und Objektbeschichterinnen führen ihre Arbeiten selbstständig und kundenorientiert auf der Grundlage von Arbeitsaufträgen allein und im Team durch. Sie planen und koordinieren ihre Arbeit, richten Arbeitsplätze ein, legen Arbeitsschritte und benötigte Materialien fest und ergreifen Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie zum Umweltschutz am Arbeitsplatz. Sie führen Gespräche mit Kunden, prüfen ihre Arbeiten auf fehlerfreie Ausführung und dokumentieren sie.

 

Zugangsvoraussetzungen:

Für die Ausbildung zum/r Bauten- und ObjektbeschichterIn sind eine gute praktische Anstelligkeit, gutes Feinhandgeschick, Sorgfalt und durchschnittliche körperliche Belastbarkeit notwendig.

 

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildung erfolgt dreijährig im dualen System in unserer Malerei und an unserer Berufsschule.

Tischler/-In

Ausbildung im Heim: Tischler/-In

 

Aufgabengebiet & Anspruch:

TischlerInnen stellen Produkte aus Holz, Holzwerkstoffen und anderen Materialien her, zum Beispiel Schränke, Regale, Kommoden oder Tische, aber auch Gehäuse, Behälter, sowie Turn-, Spiel- und Sportgeräte. Dabei be- und verarbeiten sie die Werkstoffe mit unterschiedlichen Techniken. Sie führen Furnierarbeiten aus, behandeln die Holzoberflächen durch Schleifen oder Hobeln und verbinden die einzelnen Teile durch Schrauben oder Leimen. Sie fertigen und montieren auch Messe-, Laden-, Büro- und Gaststätteneinrichtungen. Auf Baustellen setzen sie Fenster, Treppen und Türen ein. Oft handelt es sich dabei um Einzelanfertigungen im Kundenauftrag nach eigenen oder vorgegebenen Entwürfen. Außerdem sind TischlerInnen mit Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten unter Beachtung der Bauart und des Baustils der Möbelstücke und mit Restaurierungs-arbeiten beschäftigt. Sie erledigen auch vorbereitende Arbeiten wie Kundenberatung, Materialeinkauf und -lagerung. Zu ihren Aufgaben zählen ebenso die Werkzeugpflege und die Bedienung und Wartung der Maschinen.

 

Zugangsvoraussetzungen:

Als Zugangsvoraussetzungen werden durchschnittliche Kenntnisse in Mathematik erwartet, besonders das Beherrschen der Grundrechenarten und der Dezimal-, Bruch-, Prozent- und Dreisatzrechnung, sowie durchschnittliche Kenntnisse in den naturwissenschaftlichen Fächern Physik und Geometrie; auch eine durchschnittliche Lesefertigkeit ist notwendig. Zusätzlich notwendig sind ein gutes Feinhandgeschick, die Fähigkeit, sorgfältig und genau zu arbeiten, eine gleichbleibende Aufmerksamkeit und Kreativität.

 

Ausbildungsdauer:

Im ersten Ausbildungsjahr besuchen die Jugendlichen die einjährige Berufsfachschule an unserer J. B.Sproll-Schule, die Ausbildung im zweiten und dritten Jahr erfolgt im dualen System in unserer Schreinerei und an unserer Berufsschule.

Fachpraktiker/-In für Holzverarbeitung

Aufgabengebiet & Anspruch:

FachpraktikerInnen für Holzverarbeitung fertigen Erzeugnisse aus Holz, Holzwerkstoffen und anderen Materialien, zum Beispiel Möbel und Bauteile, montieren diese, sind aber auch für die Reparatur zuständig. Dabei be- und verarbeiten die FachpraktikerInnen für Holzverarbeitung die Werkstoffe mit einer Vielzahl unterschiedlicher Techniken: Sie führen beispielsweise Furnierarbeiten aus, bearbeiten die Werkstoffe durch Sägen, Fräsen, Hobeln, Feilen, Raspeln und Schleifen, verbinden die einzelnen Teile durch Schrauben oder Leimen und behandeln die Holzoberflächen. Sie fertigen und montieren auch Messe-, Laden-, Büro- und Gaststätteneinrichtungen. Auf Baustellen setzen sie Fenster, Treppen und Türen ein. Oft handelt es sich dabei um Einzelanfertigungen im Kundenauftrag nach eigenen oder vorgegebenen Entwürfen. Weiter sind sie für die Werkzeugpflege und die Bedienung und Wartung der Maschinen zuständig.

 

Zugangsvoraussetzungen:

Für die Ausbildung zum/r FachpraktikerIn für Holzverarbeitung sind eine gute praktische Anstelligkeit, gutes Feinhandgeschick, Sorgfalt und Geduld notwendig.

 

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildung dauert drei Jahre im dualen System in unserer Schreinerei und an unserer Berufsschule.

Landwirt/-In

Ausbildung im Heim: Landwirt/-In

 

Aufgabengebiet & Anspruch:

LandwirtInnen erzeugen pflanzliche und tierische Produkte. Sie arbeiten im Acker-, Obst-, Wein-, Hopfen-, Gemüse- oder Waldbau, in der Grünlandnutzung, Rindvieh-, Schweine- oder Geflügelhaltung. Abhängig von den Jahreszeiten bearbeiten sie den Boden, wählen Saatgut aus, düngen, schützen und pflegen die Pflanzen. Das Einbringen der Ernte und die Nachbereitung der Anbauflächen und Böden schließen den Anbauzyklus ab. Dazu bedienen, überwachen und warten sie Maschinen, Geräte und landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge. Das Handhaben von Werkzeugen und Maschinen sowie Instandsetzungsarbeiten gehören auch zu ihren Aufgaben. Nach der Ernte lagern oder konservieren sie die Erzeugnisse oder vermarkten sie direkt. Füttern, Tränken, Pflegen und Melken der Nutztiere und das Reinigen der Ställe gehören zu den Tätigkeiten in der Tierhaltung. Bei allen Arbeiten beachten sie die Bestimmungen des Umwelt- und Tierschutzes.

 

Zugangsvoraussetzungen:

Für die Ausbildung zum/r LandwirtIn ist eine gute praktische Anstelligkeit, körperliche Belastbarkeit und Ausdauer, sowie Unempfindlichkeit gegen Gerüche, Schmutzarbeit und Arbeit im Freien notwendig.

 

Ausbildungsdauer:

Im ersten Ausbildungsjahr besuchen die Jugendlichen die einjährige Berufsfachschule an der öffentlichen Berufsschule in Ulm, die Ausbildung im zweiten und dritten Jahr erfolgt im dualen System auf unserem Hofgut Oberschelklingen, die Berufsschule wird in Ulm besucht.

Landwirtschaftsfachwerker/-In

Aufgabengebiet & Anspruch:

LandwirtschaftsfachwerkerInnen erzeugen pflanzliche und tierische Produkte. Mögliche Arbeitsbereiche sind der Acker-, Obst-, Wein-, Hopfen-, Gemüse- oder Waldbau, die Grünlandnutzung, die Rindvieh-, Schweine- oder Geflügelhaltung. Abhängig von den Jahreszeiten bearbeiten sie den Boden, wählen Saatgut aus, düngen, schützen und pflegen die Pflanzen. Das Einbringen der Ernte und die Nachbereitung der Anbauflächen und Böden schließen den Anbauzyklus ab. Dazu bedienen, überwachen und warten sie Maschinen, Geräte und landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge. Das Handhaben von Werkzeugen und Maschinen sowie Instandsetzungsarbeiten gehören auch zu ihren Aufgaben. Nach der Ernte lagern oder konservieren sie die Erzeugnisse oder vermarkten sie direkt. Füttern, Tränken, Pflegen und Melken der Nutztiere und das Reinigen der Ställe gehören zu den Tätigkeiten in der Tierhaltung.

 

Zugangsvoraussetzungen:

Für die Ausbildung zum/r Landwirtschaftsfachwerker/-in ist eine gute praktische Anstelligkeit, körperliche Belastbarkeit und Ausdauer, sowie Unempfindlichkeit gegen Gerüche, Schmutzarbeit und Arbeit im Freien notwendig.

 

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildung dauert drei Jahre und erfolgt im dualen System auf unserem Hofgut Oberschelklingen, verbunden mit dem Besuch unserer Berufsschule.

Förderwerkstatt

Förderwerkstatt

 

Jungen Menschen, die nicht oder noch nicht in einer Berufsausbildung bestehen können, helfen wir durch berufliche und soziale Förderung. Die Förderwerkstatt ist bewusst in reizarmer Umgebung auf unserem Hofgut angesiedelt.

 

Ziele in unserer Förderwerkstatt sind, dass die Jugendlichen die Berufswahl- und Ausbildungsreife erlangen und anschließend in einer Fachwerker- oder Regelausbildung bestehen können, dass sie Arbeitsfähigkeit erlernen und grundlegende handwerkliche Fertigkeiten erlernen, Arbeitstugenden und Durchhaltevermögen in kleinen Schritten trainieren.

 

Ein Pädagoge, der zugleich ausgebildeter Handwerksmeister ist, leitet unsere Förderwerkstatt in enger Zusammenarbeit mit dem psychologischen Dienst.

 

Neben der werkpraktischen Unterweisung besuchen die Jugendlichen unsere Schule.

Praktika

Jugendliche, die zur beruflichen Orientierung oder zur Erlangung der Ausbildungsreife noch unterstützt werden müssen, können vor einer Ausbildung Praktika in unseren Werkstätten und Ausbildungsbetrieben absolvieren. Dies hilft ihnen, einen Beruf zu finden, der ihren Neigungen und Interessen entspricht.

 

Die Praktika bieten wir nach dem persönlichen Förderbedarf der Jugendlichen in unseren Ausbildungswerkstätten oder aber auch in unserer Förderwerkstatt auf dem Hofgut an. Sie sind u. a. elementarer Bestandteil unseres hausinternen Berufswahlprozesses.

Qualifizierungsbausteine

Jungen und Mädchen oder junge Frauen und junge Männer in besonderen Lebenslagen, die eine Ausbildung nicht durchstehen, fördert das St. Konradhaus mit Qualifizierungsbausteinen nach § 69 Berufsbildungsgesetz (BBiG).