Jugendliche einer Wohngruppe

Zentrale Wohngruppen

 

In unserem zentralen Wohnbereich in Schelklingen leben Jugendliche und junge Erwachsene gemeinschaftlich in verschiedenen Wohngruppen. Neben der Ausbildung in Schule und Beruf finden sie hier auch vielfältige Freizeitmöglichkeiten.

Die Wohngruppe als gezielt gestalteter Lern- und Lebensraum bildet das grundlegende pädagogische Konzept. Ein geregelter Alltag vermittelt den jungen Menschen Sicherheit. Die pädagogischen Fachkräfte stoßen auf vielfältige Weise Lern- und Veränderungsprozesse an.

In den zentralen Wohngruppen stehen den Jugendlichen überwiegend Einzelzimmer zur Verfügung, die sie persönlich gestalten können. Gemeinschaftsräume fördern das das Zusammenleben.

Schule und Ausbildungswerkstätten des St. Konradihauses befinden sich in unmittelbarer Nähe zu den zentralen Wohngruppen auf dem Gelände des Haupthauses in Schelklingen. Dies ermöglicht einen regelmäßigen, zielorientierten Informationsaustausch zwischen BetreuerInnen, LehrerInnen, AusbilderInnen und dem psychologischen Fachdienst. Kurze Wege erleichtern die pädagogische Arbeit und fördern das gemeinschaftliche Leben.

AnsprechpartnerInnen:

 

Tilo Carozzi, Wohnbereichsleiter

Telefon: 0 73 94 / 247-56

e-mail: tilo.carozzi@remove-this.st.konradihaus.de

 

Anna Lehmann, Wohnbereichsleiterin

Telefon: 0 73 94 / 247-26

e-mail: anna.lehmann@remove-this.st.konradihaus.de

 

Dorothea Rauscher, Wohnbereichsleiterin

Telefon: 0 73 94 / 247-70

e-mail: dorothea.rauscher@remove-this.st.konradihaus.de

 

Ellen Mauch, Sekretariat Wohnbereichsleitung

Telefon: 0 73 94 / 247-48

e-mail: ellen.mauch@remove-this.st.konradihaus.de

 

Nähere Informationen finden Sie in der entsprechenden Leistungsvereinbarung

 

 

Die Wohngruppen

Wohngruppen für männliche Jugendliche

Wohngruppe männliche Jugendliche zentral

 

Fragen und Erfahrungen zu „Jungesein“ und „Mannwerden“, zum eigenen geschlechtlichen Selbstverständnis, zu Lebenssituation und Lebenslagen, auch zu Körper, Gesundheit, Gewalterfahrungen und insbesondere zur Sexualität lassen sich in einer geschlechtshomogenen Gruppe oftmals offener und ehrlicher bearbeiten bzw. diskutieren. Im heterosozialen Kontext neigen Jungen wie Mädchen leicht zu Stereotypisierung.

Jungen fällt es untereinander leichter, individuell authentisch zu sein, aber auch ihre Gefühle mitzuteilen und über diese zu sprechen als in der Anwesenheit von Mädchen, bei der sie sich stärker an dem gesellschaftlich erwarteten Rollenverhalten der Geschlechter orientieren würden.

Unsere Wohngruppen sind ein vollstationäres Angebot der Jugendhilfe. Es werden männliche Kinder und Jugendliche ab 13 Jahren von pädagogischen Fachkräften in einem Bezugsbetreuersystem rund um die Uhr betreut, gefördert aber auch gefordert.
Die Unterbringung erfolgt in großzügig angelegten Wohneinheiten mit jugend- bzw. „jungengerechter“ Ausstattung.
Bei Bedarf ist auch eine Doppelzimmerbelegung möglich.

Wir betreuen junge Menschen,

  • die aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr zu Hause leben können
  • die von ihrem Verhalten her den gesellschaftlichen Anforderungen nicht mehr gerecht werden
  • die aufgrund ihres Betreuungsbedarfs und ihrer Problemlagen in anderen Einrichtungen nicht aufgenommen werden
  • die aufgrund des für sie erforderlichen, spezifischen schulischen und beruflichen Förderungsbedarfes auf ein kombiniertes Angebot von Wohnen, Schule und Ausbildung angewiesen sind


Der Schwerpunkt unserer Wohngruppen liegt in der Vermittlung von haltenden, verbindlichen Beziehungen durch Bezugsbetreuer, in der Sicherstellung eines geregelten Tagesablaufes und in der Einübung sozialer Kompetenzen durch die Einbindung in ein solidarisches Gruppengefüge. Wir legen großen Wert auf die Mitbestimmung unserer jungen Menschen, daher finden im Rahmen der Partizipation regelmäßige Gruppenstunden statt.


Gruppenpädagogische sowie sozialtherapeutische und erlebnispädagogische Angebote runden das Profil ab. Es werden realistische, selbstbewusste und positive Einstellungen zur eigenen Person entwickelt. Ein den Ressourcen entsprechender Schulabschluss und darauf aufbauend ein beruflicher Abschluss wird angestrebt. Ein wichtiger Konzeptbaustein sind die Entwicklung von gewaltfreien Konfliktstrategien und alternative Handlungskompetenzen.

AnsprechpartnerInnen:

Tilo Carozzi, Wohnbereichsleiter

Telefon: 0 73 94 / 247-56

e-mail: tilo.carozzi@remove-this.st.konradihaus.de

 

Oliver Schlosser, Wohnbereichsleiter

Telefon: 0 73 94 / 247-26

e-mail: oliver.schlosser@remove-this.st.konradihaus.de

 

Ellen Mauch, Sekretariat Wohnbereichsleitung

Telefon: 0 73 94 / 247-48

e-mail: ellen.mauch@remove-this.st.konradihaus.de

 

Nähere Informationen finden Sie in der entsprechenden Leistungsvereinbarung.

Koedukative Wohngruppen

Koedukative Wohngruppe zentral

 

Die beiden koedukativen Wohngruppen sind Teil unserer differenzierten, pädagogischen Ausrichtung im zentralen Wohnbereich des St. Konradihauses. Durch die Verbindung von Alltagserleben, pädagogischer Arbeit und therapeutischen Angeboten setzen wir die im Hilfeplan vereinbarten Ziele und Vorgaben um.

 

Die Gruppenräumlichkeiten sind freundlich und großzügig gestaltet. Sie bieten den jungen Bewohnerinnen und Bewohnern helle und modern eingerichtete Einzelzimmer. Diese können, auch unter Mitwirkung der pädagogischen Mitarbeiter, nach eigenem Geschmack weiter gestaltet werden. Bei Bedarf ist auch eine Unterbringung in Doppelzimmern möglich.

 

Die Mädchen und Jungen ab 13 Jahren werden von erfahrenen Fachkräften nach dem Bezugsbetreuer-System betreut. Dies sichert Betreuungskontinuität und ermöglicht so eine intensive Beziehungsarbeit als Grundlage einer gelingenden Jugendhilfe. Alle MitarbeiterInnen tragen den Ansatz einer geschlechtersensiblen Koedukation mit und sind für die Wirkungszusammenhänge ihrer eigenen Geschlechteridentität sensibilisiert. Wir legen auf die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen großen Wert. Daher werden im Rahmen der Partizipation regelmäßige Gruppenstunden zu aktuellen Themen abgehalten.

 

Ein klar strukturierter Tagesablauf mit festen Ritualen gibt den Mädchen und Jungen Orientierung und Halt im Alltag. So können lebenspraktische Fertigkeiten und gesellschaftlich angemessene Verhaltensweisen fortwährend eingeübt und trainiert werden. Die Lern- und Bildungsförderung hat neben bewussten Freizeitangeboten einen festen Platz. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Förderung des respektvollen Umgangs zwischen Mädchen und Jungen. Dabei werden die individuellen Ressourcen der Kinder und Jugendlichen unterstützt. Werte und Normen sowie soziale Kompetenzen werden in der alltäglichen Arbeit vermittelt. Wir bedienen uns hier sowohl gruppenpädagogischer wie auch individualpädagogischer Methoden.

 

Als feste Arbeitsformen einer geschlechtersensiblen Koedukation sehen wir u. a. vor:

  • Phasenweise getrennte Betreuung/Förderung
  • Geschlechterrollenspiele
  • Regelmäßige Mädchen-/Jungenkonferenzen
  • Mädchen und Jungen erhalten gleich viel Aufmerksamkeit durch die betreuenden Fachkräfte
  • Gleichrangige Berücksichtigung von Wünschen für Gruppenunternehmungen und Aktivitäten


AnsprechpartnerInnen:

 

Oliver Schlosser, Wohnbereichsleiter

Telefon: 0 73 94 / 247-26

e-mail: oliver.schlosser@remove-this.st.konradihaus.de

 

Ellen Mauch, Sekretariat Wohnbereichsleitung

Telefon: 0 73 94 / 247-48

e-mail: ellen.mauch@remove-this.st.konradihaus.de

 

Nähere Informationen finden Sie in der entsprechenden Leistungsvereinbarung.